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Playa de las Teresitas - der Paradies-Strand

Vermutlich definiert jeder von uns das Paradies anders. In punkto Strand liegen die Vorstellungen wahrscheinlich nicht sehr weit auseinander. Der schönste und zugleich von Menschenhand angelegte Strand auf Teneriffa befindet sich im Norden. Genauer gesagt im Nordosten, nahe der Inselhauptstadt Santa Cruz. Playa de las Teresitas heißt das Wunderwerk und wenn auch die Anreise via San Andrés nicht allzu Wundersames vermuten lässt, überzeugen Sie sich selbst.
Playa de las Teresitas

Von Icod ist der mit Sahara-Sand ausgestattete Strand in einer knappen Autostunde erreichbar. Auf den ersten Blick erscheint die Anfahrtszeit lang. Doch dafür bietet sich die Chance, dass sich auf der anderen Inselseite stets eine bessere Wetterlage präsentiert. In Icod „fangen“ sich durch den nahe gelegenen Teide häufig Wolken, die andernorts auf der Insel oftmals nicht vorhanden sind.

Doch zurück zu Teresitas: Den Strand erreichen Sie bequem in einer guten Dreiviertelstunde über die Autobahn Richtung Santa Cruz. Ab dem Autobahnende in der Stadt halten Sie sich einfach immer in Richtung Hafen, und nachdem Sie San Andrés mit seinen empfehlenswerten Fischrestaurants passiert haben, ist es zum Teresitas-Strand nur noch ein Katzensprung.

sonnenuntergang teneriffa Von Ihrem Sonnenplatz ist es möglich, das Auto (nahe des 1970 angelegten Strands) in nur 50 Meter Entfernung kostenlos zu parken (!). Das Ufer ist mit dunkelgelbem Sand aufgeschüttet. Hübsche Palmen und Bäumchen zieren das gezähmte Meeresufer. Zugang zum Strand findet man über Holzstege, es gibt Süßwasserduschen und Toilettenanlagen. Auch ein kleiner Imbiss kann an Kiosken genommen werden (diese sind im Winter jedoch geschlossen).

Die gesamte Strandanlage befindet sich in einem (für öffentliche Verhältnisse) exzellent gepflegten Zustand. Der Badebereich wird vom offenen Meer durch ein vorgelagertes Steinriff geschützt. Selbst Familien mit Kleinkindern ist das gefahrlose Baden auf diese Weise möglich.

Vom Sonnenstrand aus kann man große Schiffe beobachten und bei guter Sicht ist die Küstenlinie von Gran Canaria auszumachen. Für Abwechslung sorgen zudem zahlreiche Paraglider, die den nahegelegenen rückwärtigen Steilhang (letzter Ausläufer des steil aufsteigenden, zerklüfteten Anagagebirges) aufgrund seiner Thermik-Eigenschaften nutzen und allenthalben in einer dafür vorgesehenen Zone auf dem Strand zum Landeanflug ansetzen.
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Das Rahmenprogramm wartet also mit reichlich Abwechslung auf. Doch dem nicht genug: Der Stand ist weitläufig und deshalb niemals überfüllt. Nicht selten befindet sich in den Wintermonaten der nächste Sonnenbadende erst in 50 Meter Entfernung. Selbst im Januar ist das Wasser angenehm warm. Insekten stören nicht (wie überhaupt auf den Kanaren so gut wie nie) und in der nahe gelegenen Ortschaft San Andrés kann man den entspannten Strandtag in einem Fischlokal mit exorbitant viel Knoblauch ausklingen lassen.