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Der Rummel um den Drachenbaum...
...ist lächerlich. Wer ihn sah, weiß warum. In wirklich jedem Reiseführer als megawichtig beschrieben, strömen tagtäglich Massen heran, um dieses „botanische Wunderwerk“ zu begutachten. Erstaunlich erscheint es einzig, wie es den „Icodern“ gelungen ist, in wirklich jedem Standardwerk über Teneriffa berücksichtigt zu werden. Sei es in Buchform, als DVD oder auf schlichtesten Inselskizzen (Papierunterlegern in Restaurants).
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Der „Drago“ mag für ein Zwiebelgewächs enorme Ausmaße erlangt haben.
Für Normalsterbliche ist er zwei Blicke, für Botaniker drei wert.
Im Ernst: Wer den Drachenbaum auf Teneriffa nicht sah, wird keineswegs an schlaflosen Nächten leiden. Wer ihn sah, sieht sich um einige Euro erleichtert: Sei es aufgrund des unverschämten Eintrittspreises, um einen Blick auf den durch meterhohe Mauern abgeschirmten Baum zu erhaschen, wegen infantiler Kostümfiguren, in die man sein sonnenstrapaziertes Haupt optional zum Photoshooting stecken kann. Oder rigoroser Abzocke durch die |
angrenzenden Bistros und Restaurants, die bei Regenwetter auch schon mal um 16.00 Uhr schließen (weil in diesem Fall mit einmalzahlenden Touristen sowieso nicht mehr zu rechnen ist).
“Highway to Hell”
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Wer Straßen befahren möchte, die er in solcher Steilheit noch nie erblickte, ist beim Drachenbaum an der richtigen Adresse. Die, die nämlich vom Drachenbaum wegführen, sind wahrhaftig so steil, dass wohl selbst Jan Ullrich beim Erklimmen ernsthaft in Erwägung ziehen würde, einen Hinterraddefekt an seinem Rennrad vorzutäuschen. Zögerlichen Zeitgenossen sei versichert:
Das Auto wird sich beim Herauffahren vermutlich nicht überschlagen. Zumindest nicht, wenn Ihr Wagen über einen Motor mit Vorderradantrieb und vorne liegendem Motor verfügt. |
Mieter der Piedra Redonda, die unsicher sind, könnten beim Autovermieter in Erfahrung bringen, ob der Mietwagen auch Steigungen jenseits der 30 Prozent gewachsen ist. Diese gilt es nämlich auf der Anfahrt zum Ferienhaus zu bewältigen.
| Sonnenfaktor drei minus |
| Die Hanglage der Finca ist nichts für ausgesprochene Sonnen-Freaks:
Der Außenbereich wird (in den Wintermonaten) frühestens ab 13.00 Uhr in wärmende Sonnenstrahlen getaucht. Bestenfalls in den Nachmittagsstunden lädt das „Sonnendeck“ der Piedra Redonda zum Sonnenbaden ein. Der nahe gelegene Teidegipfel bietet dafür ein beeindruckendes Panorama. Postkarten-motive, auf denen der schneebedeckte Gipfel und im Vordergrund Palmen zu sehen sind, entstanden höchstwahrscheinlich allesamt in der Region um Icod de los Vinos. Jene Aussichtspunkte gilt es allerdings zu suchen. Die meisten Panoramablicke auf den Teide werden auf der |
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Rückreise von Puerto de la Cruz angeboten – und sei es nur von der Schnellstraße, die in südliche Richtung zurück nach Icod führt. |
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